Ein Tal, zwei Pole und viele Hanglagen
Wuppertal zieht sich als schmales Band durch das Tal, gewohnt wird an den Hängen darüber. Elberfeld und Barmen bilden die beiden Pole, dazwischen und oberhalb liegen Quartiere, die über steile Straßen und öffentliche Treppen erschlossen sind. Für einen Rohrbruch ist das keine Nebensache. In einem Haus mit versetzten Geschossen läuft austretendes Wasser über Podeste und Zwischenebenen ab, statt sich in einem Raum zu sammeln, und wird häufig erst zwei Ebenen tiefer sichtbar. Wer weiß, wo der Hauptabsperrhahn sitzt, gewinnt in dieser Lage die wichtigsten Minuten.
Anfragen nehmen wir aus Elberfeld und Elberfeld-West entgegen, aus Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen und Langerfeld, ebenso von den Höhen in Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel. Auch aus Solingen, Remscheid, Velbert, Haan, Schwelm und Wülfrath erreichen uns Anrufe. Die Arbeiten führen wir nicht selbst aus: Wir vermitteln an selbstständige Sanitärbetriebe, die den Rohrbruch-Notdienst übernehmen.
Gründerzeit neben Nachkriegsbau
Die Kriegszerstörungen haben das Stadtbild zerrissen. Erhaltene Gründerzeitsubstanz steht heute neben Nachkriegsbauten, teils im selben Hausblock, und das merkt man an der Haustechnik. In den gründerzeitlichen Villenvierteln am Brill, rund um den Zoo und den Toelleturm liegen Steigstränge, die nach Jahrzehnten von innen korrodieren. In den Nachkriegsbauten geben eher Anschlüsse und Übergänge auf. Ist der Schaden nicht sichtbar, steht am Anfang die Leckortung, bevor jemand Fliesen öffnet.
Wie schnell ein Partnerbetrieb bei Ihnen ist, hängt an Uhrzeit, Auftragslage und daran, wie gut die Adresse am Hang anzufahren ist. Nachts ist die Fahrt oft kürzer als am späten Nachmittag. Wir nennen Ihnen keine Minutenzahl, sondern sagen am Telefon, was realistisch ist. Was ein Einsatz kostet, klärt der Betrieb vor der Beauftragung mit Ihnen; Notdienstzuschlag, Anfahrt und Uhrzeit bestimmen den Preis, mehr dazu unter Kosten und Ablauf.