Leckortung

Leckortung

Die Wand ist nass, die Ursache unsichtbar. Wir vermitteln an Betriebe, die die Leckstelle messtechnisch eingrenzen, bevor gestemmt wird.

Warum geortet und nicht gesucht wird

Eine undichte Leitung im Estrich verrät sich selten dort, wo sie liegt. Wasser wandert unter dem Bodenaufbau und tritt drei Meter weiter an einer Fuge aus. Wer an der feuchten Stelle aufstemmt, findet oft nichts und hat trotzdem einen Boden zerstört.

Leckortung dreht die Reihenfolge um. Zuerst wird gemessen, dann geöffnet. Das kostet einen Termin extra und spart in fast allen Fällen deutlich mehr, als es kostet.

Die üblichen Verfahren

Thermografie macht Temperaturunterschiede sichtbar und findet warmes Wasser unter kalter Oberfläche. Feuchtemessung an Estrich und Putz grenzt die Zone ein. Bei Druckleitungen arbeitet man mit Korrelation oder Geräuschortung: das austretende Wasser erzeugt ein Geräusch, das sich über zwei Messpunkte lokalisieren lässt. Bleibt alles unklar, kommt Prüfgas in die entleerte Leitung und wird an der Oberfläche aufgespürt. Welche Methode passt, entscheidet der Betrieb vor Ort nach Rohrmaterial, Bodenaufbau und Zugänglichkeit.

Wann sich eine Ortung lohnt

Ein unerklärlich hoher Wasserverbrauch auf der Jahresabrechnung ist ein klassischer Anlass. Ebenso ein Zähler, der sich dreht, obwohl alle Hähne zu sind. Auch Heizungsanlagen, bei denen der Druck regelmäßig nachgefüllt werden muss, gehören dazu. Und nach jedem Wasserschaden, bei dem die Schadensursache nicht eindeutig ist, verlangt der Versicherer ohnehin einen Nachweis.

Was Sie aus der Ortung mitnehmen

Was Sie aus der Ortung mitnehmen

Am Ende steht nicht nur ein Kreuz an der Wand, sondern eine Unterlage, mit der weitergearbeitet werden kann.

  • Eingegrenzte Schadstelle statt großflächiger Öffnung
  • Messprotokoll, das Versicherer regelmäßig anfordern
  • Einschätzung, ob eine Reparatur reicht oder der Strang zur Debatte steht
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Fragen zur Leckortung

Im Regelfall nicht. Die gängigen Verfahren arbeiten von der Oberfläche aus. Geöffnet wird erst dort, wo die Messung die Stelle eingegrenzt hat. In seltenen Fällen ist eine kleine Inspektionsöffnung nötig, um ein Messgerät anzusetzen.

Für eine Wohnung meist ein bis drei Stunden. Bei verzweigten Leitungen, mehreren Geschossen oder unklarem Bodenaufbau kann es länger dauern. Der Betrieb sagt Ihnen nach der ersten Einschätzung, womit zu rechnen ist.

Bei einem versicherten Leitungswasserschaden übernehmen Gebäudeversicherer die Ortungskosten häufig, weil sie zur Schadensfeststellung gehören. Verbindlich ist allein Ihr Vertrag. Melden Sie den Schaden vor der Beauftragung und fragen Sie das ausdrücklich ab.

Ja, das ist sogar der typische Fall. Ein laufender Zähler bei geschlossenen Entnahmestellen bedeutet, dass irgendwo Wasser abgeht. Solange die Stelle unbekannt ist, lässt sich weder reparieren noch der Schaden begrenzen.

Nein. Die Kamera fährt in Abwasserrohre und zeigt Verstopfungen, Risse und Wurzeleinwuchs. Leckortung sucht Undichtigkeiten in Druckleitungen für Trink- und Heizungswasser. Bei unklarer Lage kommen beide Verfahren nacheinander zum Einsatz.

Feuchte Wand ohne erkennbare Ursache?

Wir vermitteln Ihnen einen Betrieb mit Ortungstechnik.