Für welche Stadtteile wir vermitteln
Unsere Rufannahme nimmt Ihre Anfrage auf und leitet sie an einen selbstständigen Sanitär-Partnerbetrieb weiter, der in Gelsenkirchen arbeitet: in Buer, Hassel, Resse und Horst im Norden, in Schalke, Bismarck, Erle, Ückendorf und Rotthausen im Süden. Auch aus Herten, Gladbeck, Herne und Bottrop erreichen uns Anrufe.
Eine Stadt mit einer Naht in der Mitte
Gelsenkirchen zerfällt verkehrstechnisch in zwei Hälften. Emscher und Rhein-Herne-Kanal ziehen quer durch das Stadtgebiet, und über diese Linie führen nur wenige Brücken. Wer in Buer wohnt und einen Betrieb aus Ückendorf zugeteilt bekommt, wartet deshalb länger als die Luftlinie erwarten lässt. Wir berücksichtigen das bei der Zuordnung und sagen Ihnen am Telefon, aus welcher Richtung der Betrieb kommt.
Die zweite Besonderheit steckt im Boden. Über hundert Jahre Bergbau haben in Teilen des Stadtgebiets Senkungen hinterlassen. Für Trinkwasserleitungen im Haus ist das selten das Problem, für Grundleitungen unter der Bodenplatte und für Anschlüsse im Erdreich schon: Wo sich der Untergrund um wenige Zentimeter setzt, verändert sich das Gefälle, Muffen bekommen Zug, und aus einem undichten Übergang wird über Jahre ein Schaden. Wenn in einem Keller regelmäßig Wasser steht, ohne dass eine Leitung sichtbar tropft, lohnt sich der Blick auf die Grundleitung, bevor jemand die Wand aufstemmt.
Dazu kommt die Bausubstanz der Werkssiedlungen. In Ückendorf, Schalke und Bismarck stehen ganze Straßenzüge, die vor 1914 für Bergleute gebaut wurden, in einheitlicher Bauweise, mit einheitlicher Leitungsgeneration. Das hat einen Vorteil: Ein Betrieb, der ein Haus der Siedlung kennt, weiß, wo im Nachbarhaus die Leitungen liegen. Und einen Nachteil: Was in einem Haus ermüdet, ermüdet nebenan im selben Jahrzehnt. Nach einer Reparatur lohnt der Blick auf die übrigen Stränge, siehe Rohrsanierung.