Eine Stadt mit mehreren Kernen
Bochum hat nicht einen Mittelpunkt, sondern mehrere. Wattenscheid war bis 1974 eine eigenständige Stadt und hat bis heute einen eigenen historischen Kernbereich mit eigenem Baucharakter. Langendreer, Weitmar, Stiepel und Linden sind gewachsene Ortslagen geblieben, dazu kommen Hamme, Riemke, Werne, Querenburg und die Innenstadt. Für einen Rohrbruch ist das keine Folklore, sondern eine Wegefrage: Ein Partnerbetrieb, der gerade in Wattenscheid steht, ist nicht automatisch schnell in Langendreer. Wir fragen am Telefon deshalb zuerst nach dem Stadtteil und danach nach dem Schaden, und suchen den Betrieb, der von der passenden Seite anfährt. Für Anrufe aus Herne, Witten, Hattingen, Castrop-Rauxel, Sprockhövel oder Gelsenkirchen gilt dasselbe Vorgehen über dieselbe Nummer.
Mietwohnung, Altbau, Zechensiedlung
Rund um Querenburg ist der Anteil an Miet- und WG-Wohnungen hoch, die Universität prägt das Viertel. Von dort melden sich überwiegend Mieter, nicht Eigentümer, und im Hintergrund steht eine Hausverwaltung. Sagen Sie das am Telefon ruhig gleich dazu. Die Erstversorgung, also Wasser abstellen und den Austritt stoppen, duldet keinen Aufschub. Wer die anschließende Reparatur beauftragt und bezahlt, klärt der Partnerbetrieb mit Ihnen und gegebenenfalls mit der Verwaltung, bevor er anfängt. Welche Posten auf einer Notdienstrechnung stehen, lesen Sie unter Kosten.
Etwa ein Drittel der Bochumer Bausubstanz stammt aus der Vorkriegszeit, dazu kommen die alten Zechensiedlungen. In solchen Häusern sitzt der Schaden häufig am korrodierten Steigstrang zwischen zwei Etagen, sichtbar wird er eine Wohnung tiefer. Dann steht am Anfang die Leckortung, erst danach Reparatur und Trocknung.
Wie schnell jemand vor der Tür steht, hängt an Uhrzeit und Auftragslage. Nachts ist die Fahrt quer durch die Stadt oft kürzer als am Freitagnachmittag.