Rohrreinigung und Abflussverstopfung

Rohrreinigung und Abflussverstopfung

Becken laufen nicht ab, im Keller steht Wasser. Wir vermitteln an Betriebe mit Spirale, Hochdruckspülung und Kameratechnik.

Verstopfung ist nicht gleich Verstopfung

Entscheidend ist, wie weit das Problem reicht. Läuft nur ein Waschbecken langsam ab, sitzt der Pfropfen meist im Siphon oder kurz dahinter. Stehen mehrere Abläufe gleichzeitig, liegt die Ursache in der Fallleitung oder in der Grundleitung unter dem Keller. Der zweite Fall ist der ernstere, weil Abwasser dann auch dort austritt, wo niemand hinsieht.

Sagen Sie am Telefon deshalb, welche Abläufe betroffen sind. Aus dieser einen Angabe ergibt sich, welches Gerät der Betrieb mitbringen muss.

Wie gearbeitet wird

Die Spirale löst mechanisch, was sich festgesetzt hat, und ist bei Haaren, Fett und Hygieneartikeln das Mittel der Wahl. Die Hochdruckspülung arbeitet mit Wasser und räumt Ablagerungen auf der Rohrwand ab, vor allem in Grundleitungen. Bleibt es nach der Reinigung unklar oder kommt dieselbe Verstopfung wieder, folgt eine Kamerabefahrung. Sie zeigt Risse, Versatz an Muffen und Wurzeleinwuchs, also alles, was keine Reinigung dauerhaft löst.

Kosten und Zuständigkeit

Bei Mietwohnungen ist die Frage, wer zahlt, oft strittig. Grob gilt: Verstopfungen, die durch das Nutzungsverhalten in der Wohnung entstehen, gehen häufig zulasten des Mieters, Schäden an der gemeinsamen Fall- oder Grundleitung zulasten des Eigentümers. Der Einzelfall hängt am Mietvertrag und an der Lage der Verstopfung. Lassen Sie sich den Fundort deshalb im Rapport eintragen.

Was der Einsatz umfasst

Was der Einsatz umfasst

Ziel ist ein freier Ablauf und eine Aussage darüber, ob die Ursache damit erledigt ist.

  • Mechanische Reinigung mit Spirale bei örtlichen Verstopfungen
  • Hochdruckspülung für Grund- und Fallleitungen
  • Kamerabefahrung, wenn dieselbe Stelle wiederholt zusetzt
  • Eintrag des Fundorts im Rapport, wichtig für die Kostenfrage
Kosten verstehen

Fragen zur Rohrreinigung

Selten dauerhaft und oft zulasten des Rohrs. Bei einem massiven Pfropfen kommt die Chemie gar nicht bis zur Stelle und steht dann im Becken. Für den Handwerker wird der Einsatz dadurch unangenehm, weil er mit der Lauge arbeiten muss. Sagen Sie es ihm, wenn Sie etwas eingefüllt haben.

Ja. Das deutet auf die Fall- oder Grundleitung hin, und dort tritt Abwasser oft an Stellen aus, die Sie nicht sehen. Nutzen Sie kein Wasser mehr, auch keine Waschmaschine, und lassen Sie zeitnah spülen.

Das hängt von Ursache und Fundort ab. Sitzt die Verstopfung im Bereich der eigenen Wohnung und ist durch die Nutzung entstanden, trägt sie häufig der Mieter. Liegt sie in der gemeinsamen Leitung, ist meist der Eigentümer zuständig. Der Rapport mit dem Fundort ist die Grundlage für diese Klärung.

Ja. Staut sich Abwasser in einer Grundleitung, drückt es über den tiefsten Ablauf zurück, oft in Keller oder Waschküche. Das ist dann kein Trinkwasserschaden, verursacht aber vergleichbare Folgen an Estrich und Wänden.

Bei einem normalen Haushalt ist keine Routine nötig. Sinnvoll wird eine regelmäßige Spülung bei Gewerbeobjekten mit Fettanfall, bei älteren Grundleitungen mit Wurzeldruck und überall dort, wo dieselbe Stelle schon mehrfach zugesetzt hat.

Abfluss steht?

Sagen Sie uns, welche Abläufe betroffen sind. Wir vermitteln passend weiter.