Frost bricht Rohre beim Auftauen
Gefriert Wasser in einer Leitung, dehnt es sich aus und sprengt das Rohr. Auffällig wird das aber erst, wenn es taut: dann läuft es aus dem Riss, oft in einem Raum, den im Winter niemand betritt. Betroffen sind vor allem Außenarmaturen, Leitungen in ungedämmten Kellern, Garagen und leerstehenden Wohnungen.
Wenn ein Hahn im Frost gar kein Wasser mehr gibt, ist das kein Grund zur Entwarnung, sondern das erste Anzeichen. Öffnen Sie in diesem Fall den Haupthahn nicht weiter und lassen Sie die Leitung kontrolliert auftauen.
Wenn der Anlagendruck fällt
Eine Heizungsanlage verliert im Normalbetrieb kaum Wasser. Wer regelmäßig nachfüllen muss, hat eine Undichtigkeit oder ein defektes Ausdehnungsgefäß. Beides ist nicht harmlos: ständig nachgespeistes Frischwasser bringt Sauerstoff und Kalk in den Kreislauf und lässt Bauteile von innen korrodieren. Sitzt die undichte Stelle im Estrich einer Fußbodenheizung, wird sie geortet und nicht gesucht.
Kleine Ursachen, gleiche Folgen
Eine undichte Verschraubung am Heizkörper, ein durchgerostetes Ventil, ein Thermostatkopf, unter dem es feucht wird: einzeln unspektakulär, über Wochen unbemerkt aber genauso schadensträchtig wie ein Rohrbruch. Wenn Sie an einem Heizkörper Rost oder Ränder sehen, ist das kein Schönheitsfehler.