Heizungs- und Wasserleitungsschäden

Heizungs- und Wasserleitungsschäden

Frostschaden, tropfender Heizkörper, sinkender Anlagendruck. Wir vermitteln an SHK-Betriebe, die den Fehler eingrenzen und abdichten.

Frost bricht Rohre beim Auftauen

Gefriert Wasser in einer Leitung, dehnt es sich aus und sprengt das Rohr. Auffällig wird das aber erst, wenn es taut: dann läuft es aus dem Riss, oft in einem Raum, den im Winter niemand betritt. Betroffen sind vor allem Außenarmaturen, Leitungen in ungedämmten Kellern, Garagen und leerstehenden Wohnungen.

Wenn ein Hahn im Frost gar kein Wasser mehr gibt, ist das kein Grund zur Entwarnung, sondern das erste Anzeichen. Öffnen Sie in diesem Fall den Haupthahn nicht weiter und lassen Sie die Leitung kontrolliert auftauen.

Wenn der Anlagendruck fällt

Eine Heizungsanlage verliert im Normalbetrieb kaum Wasser. Wer regelmäßig nachfüllen muss, hat eine Undichtigkeit oder ein defektes Ausdehnungsgefäß. Beides ist nicht harmlos: ständig nachgespeistes Frischwasser bringt Sauerstoff und Kalk in den Kreislauf und lässt Bauteile von innen korrodieren. Sitzt die undichte Stelle im Estrich einer Fußbodenheizung, wird sie geortet und nicht gesucht.

Kleine Ursachen, gleiche Folgen

Eine undichte Verschraubung am Heizkörper, ein durchgerostetes Ventil, ein Thermostatkopf, unter dem es feucht wird: einzeln unspektakulär, über Wochen unbemerkt aber genauso schadensträchtig wie ein Rohrbruch. Wenn Sie an einem Heizkörper Rost oder Ränder sehen, ist das kein Schönheitsfehler.

Typische Einsatzanlässe

Typische Einsatzanlässe

Diese Fälle gehören in den SHK-Bereich und nicht zum reinen Abflussdienst.

  • Geplatzte Leitung nach Frost in Keller, Garage oder Außenbereich
  • Druckverlust im Heizkreis und Verdacht auf Undichtigkeit
  • Tropfende Ventile, Verschraubungen und Heizkörperanschlüsse
  • Feuchte Stelle über einer Fußbodenheizung
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Fragen zu Heizungs- und Leitungsschäden

Besser nicht auf eigene Faust. Punktuelle Hitze verformt Kunststoff und kann Lötstellen lösen. Sinnvoller ist es, den Raum langsam zu erwärmen, den Zulauf geschlossen zu halten und einen Eimer unterzustellen. Ein Riss zeigt sich erst, wenn das Eis weg ist.

Nein. Eine dichte Anlage hält ihren Druck über die Saison. Regelmäßiges Nachfüllen deutet auf eine Undichtigkeit oder ein defektes Ausdehnungsgefäß hin. Beides sollte geprüft werden, weil das ständig zugeführte Frischwasser die Anlage von innen schädigt.

Austretendes Heizungswasser wird von Gebäudeversicherungen in der Regel wie Leitungswasser behandelt. Ausgeschlossen ist häufig Wasser aus Fußbodenheizungen in bestimmten Konstellationen. Die Bedingungen unterscheiden sich, prüfen Sie Ihren Vertrag oder fragen Sie beim Versicherer nach.

Wasser absperren und die Leitungen entleeren, statt die Heizung nur niedrig laufen zu lassen. Fällt bei Frost der Strom oder der Brenner aus, hilft eine Frostschutzstellung nichts mehr. Viele Versicherungsbedingungen verlangen diese Maßnahmen ausdrücklich.

Wenn Sie einen Eimer unterstellen und die Stelle im Blick behalten, oft ja. Stellen Sie das Ventil zu, wenn es sich schließen lässt, und trocknen Sie den Boden. Wird die feuchte Stelle größer oder verfärbt sich der Untergrund, warten Sie nicht ab.

Druck weg oder Leitung geplatzt?

Wir vermitteln an einen SHK-Betrieb in Ihrer Nähe.