Eine Stadt, die weit auseinanderliegt
Zwischen Walsum ganz im Norden und den Ortslagen im Duisburger Süden liegen Entfernungen, die man einer einzelnen Stadt nicht ansieht. Dazwischen reihen sich Hamborn, Beeck, Meiderich, Ruhrort, Neudorf und Duissern. Homberg, Baerl und Rheinhausen liegen auf der anderen Rheinseite, also hinter einer Brücke. Für einen Notdienst verschiebt das die Rechnung: Der Betrieb, der am schnellsten bei Ihnen ist, sitzt selten in der Innenstadt. Bricht in Rheinhausen eine Leitung, kann ein Partnerbetrieb aus Richtung Moers oder Krefeld näher sein als einer aus Meiderich. Im Norden gilt dasselbe für Dinslaken und Voerde, im Osten für Oberhausen und Mülheim an der Ruhr. Wir ordnen deshalb nach Fahrweg, nicht nach Postleitzahl.
Was in Duisburger Häusern bricht
Duisburg wurde als Stahlstandort schwer zerstört und vielerorts funktional wieder aufgebaut. In diesen Beständen stecken oft noch verzinkte Stahlleitungen aus den Wiederaufbaujahren. Sie rosten von innen, und wenn ein Steigstrang aufreißt, nimmt das Wasser mehrere Etagen mit. In den erhaltenen Zechen- und Werkssiedlungen aus dem frühen 20. Jahrhundert, etwa der Rheinpreußen-Siedlung oder dem Johannenhof, kommt der Denkmalschutz dazu: Leitungen wurden nachträglich eingezogen, und grobes Aufstemmen scheidet aus. Dort zahlt sich eine saubere Leckortung aus. Rund um den Universitätsstandort in Neudorf und Duissern melden sich dagegen häufig Mietparteien, die nachts niemanden aus der Hausverwaltung erreichen.
Wie schnell jemand klingelt, hängt an Uhrzeit, Auftragslage und daran, welche Brücke dazwischenliegt. Nachts ist die Fahrt oft kürzer als am Freitagnachmittag. Bis der Partnerbetrieb da ist, gilt: Hauptabsperrventil zu, Strom in nassen Räumen aus. Um Wasserschaden und Trocknung kümmert sich der Betrieb danach, und was der Einsatz kostet, besprechen Sie vorab mit ihm. Die Grundlagen dazu stehen unter Kosten.