Für welche Stadtteile wir vermitteln
Wir geben Ihre Anfrage an einen selbstständigen Sanitär-Partnerbetrieb weiter, der in Mülheim an der Ruhr arbeitet: in der Stadtmitte, in Styrum und Dümpten, in Speldorf und Broich, in Saarn, Heißen und Holthausen. Anrufe aus Essen, Oberhausen, Duisburg und Ratingen vermitteln wir ebenfalls.
Die Minuten vor dem Einsatz entscheiden mit
Zwischen Ihrem Anruf und dem Klingeln an der Tür vergeht Zeit. In dieser Zeit läuft Wasser weiter, wenn niemand es stoppt. Deshalb fragen wir am Telefon früh nach der Hauptabsperrung, noch bevor wir über die Reparatur sprechen.
In Mülheimer Häusern sitzt sie fast immer im Keller neben dem Wasserzähler, an der Wand zur Straße hin. Vor und hinter dem Zähler ist je ein Ventil, das hintere trennt die komplette Hausinstallation ab. In Mehrfamilienhäusern kommt pro Wohnung ein Ventil am Beginn des Strangs dazu, meist hinter einer Revisionsklappe im Bad oder im Flur. Wer die Stelle einmal in Ruhe gesucht hat, findet sie im Ernstfall in einer Minute.
Zwei Dinge kommen im Altbestand regelmäßig dazwischen. Ein Ventil, das jahrzehntelang offen stand, lässt sich manchmal nicht mehr schließen, und mit Kraft reißt eher der Griff ab, als dass es dicht wird. Und wenn im Keller schon Wasser steht, gehen Sie nicht hinein, bevor die Sicherung für den Keller draußen ist. In den Straßen nahe der Ruhraue, etwa unterhalb von Broich oder am Wasserbahnhof, liegen die Kellersohlen tief. Dort füllt sich ein Raum schneller, als die meisten erwarten.
Das Stadtgebiet mischt sehr verschiedene Baujahre. In Saarn steht ein alter Ortskern, in Speldorf und Broich große Häuser aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, in Styrum und Dümpten Werks- und Nachkriegsbau, in Heißen und Holthausen viel aus den fünfziger und sechziger Jahren. Für den Partnerbetrieb ist das die erste Information am Telefon, weil sie ihm sagt, welches Rohrmaterial ihn erwartet.
Was nach der Reparatur mit der nassen Bausubstanz passiert, steht unter Wasserschaden und Trocknung. Die Reihenfolge im Notfall erklärt Rohrbruch: was tun?.