Einsatzgebiet und Wege
Ein Rohrbruch meldet sich selten zu einer bequemen Uhrzeit. Wir nehmen Ihren Anruf entgegen und geben ihn an einen selbstständigen Sanitär-Partnerbetrieb weiter, der Aufträge in Düsseldorf annimmt. Das gilt für Oberkassel und die Carlstadt ebenso wie für Pempelfort, Unterbilk, Bilk, Friedrichstadt und Flingern, dazu für Kaiserswerth, Gerresheim und Benrath. Auch wer außerhalb der Stadtgrenze wohnt, wird weitergeleitet: Ratingen, Meerbusch, Neuss, Erkrath, Hilden, Monheim am Rhein, Langenfeld und Mettmann gehören zum Vermittlungsgebiet. Wann jemand bei Ihnen klingelt, hängt an der Uhrzeit und daran, wie viele Aufträge gerade offen sind. Nachts ist die Fahrt oft kürzer als am späten Nachmittag.
Viel Substanz, wenig Platz
Düsseldorf hat einen dichten und wertvollen Altbaubestand: Jugendstilvillen in Oberkassel, geschlossene Gründerzeitblocks in Unterbilk und Pempelfort, historische Kaufmannshäuser in der Carlstadt. Für einen Wasserschaden bedeutet das zweierlei. Wasser aus einer geplatzten Steigleitung läuft in solchen Häusern über mehrere Etagen nach unten und trifft dabei Stuck, Parkett und alte Dielenböden, also genau die Bauteile, die sich nicht eben austauschen lassen. Und der Weg zum Schaden ist oft eng. In den dicht bebauten Gründerzeitquartieren stehen kleinteilige Hinterhäuser, erreichbar nur über eine Durchfahrt und einen schmalen Innenhof, in den kein Transporter passt.
Deshalb fragt ein Partnerbetrieb, der diese Bauweise kennt, schon am Telefon nach Vorderhaus oder Hinterhaus, nach Hofzufahrt und Treppenhaus. Trocknungsgerät und Nasssauger müssen sonst zweimal umgeladen werden.
Der erste Schritt bleibt in jedem Haus derselbe: Hauptabsperrventil schließen, Strom in den betroffenen Räumen abschalten. Danach geht es um die Frage, wo die Leitung undicht ist. Das klärt die Leckortung, häufig ohne dass sofort eine Wand geöffnet wird. Was danach mit durchfeuchteten Böden und Wänden passiert, steht unter Wasserschaden und Trocknung. Den Weg vom Anruf bis zur Rechnung beschreibt der Ablauf.